Mit EMDR Ängste gezielt überwinden

EMDR ist eine wirksame Methode, um spezifische Ängste abzubauen - z. B. Prüfungsangst. Mit EMDR lässt sich traumabedingter Stress deutlich verringern. Bei heiklen Themen, über die Sie nicht mit einem Therapeuten sprechen möchten, bietet sich EMDR an, denn es reicht aus, wenn Sie sich auf ihr inneres Bild von der stressauslösenden Situation konzentrieren, ohne dass Sie darüber im Detail berichten müssen. EMDR geht davon aus, dass schnelle Augenbewegungen (ähnlich wie in der REM-Phase Ihres Schlafes) dazu beitragen können, seelisch belastende Inhalte "zu verdauen".

Wie läuft eine EMDR-Behandlung ab?

Für eine EMDR-Einheit sitzen Sie mir möglichst entspannt gegenüber. Sie konzentrieren sich auf eine stressauslösende Situation, die Sie sich vor Augen führen. Sie atmen möglichst ruhig und gleichmäßig. Ich leite Sie zu bestimmten Augenbewegungen an und frage Sie zwischendurch, wie Sie sich fühlen. In der Regel lässt der empfundene Stress bereits im Rahmen einer EMDR-Behandlung merklich nach.

Wofür steht die Abkürzung EMDR?

EMDR steht für "Eye Movement Desensitization and Reprocessing" - auf Deutsch etwa: "Desensibilisierung und Neustrukturierung durch Augenbewegungen". EMDR wird eingesetzt zur Behandlung von Ängsten und traumatischen Erfahrungen.


Was ist ein Trauma?

Ein Trauma ist eine stark belastende Erfahrung, die Sie in Ihrer Lebensgestaltung negativ beeinflusst. Viele kleine Traumata, wie Kränkungen und Verletzungen, können sich zu einem als schwerwiegend empfundenen Trauma aufschaukeln. Einschneidende Traumata sind z. B. sexuelle Übergriffe, Gewalt- und Kriegserfahrungen.